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Yoga: Der Katzengruß

29. Mai 2022 | Yoga

Der Katzengruß ist ein hervorragender Flow für den Rücken. Lies dir am besten erst einmal alles in Ruhe durch und dann kann es losgehen: Baue diesen kleinen Gruß immer dann ein, wenn du zu viel sitzt und dein Rücken sich meldet und sagt: „Ich brauche JETZT Bewegung. Sofort“.

Um zu starten, sind möglicherweise ein paar Hilfsmittel notwendig: Hast du Knieprobleme, kannst du dir eine Decke unter die Knie legen. Manchmal ist aber eher der Spann das Problem. Da hilft es, sich so kleine Handtücher zusammenzurollen und darunter zu legen.

 

Auch kann es hilfreich sein, etwas höher zu sitzen. Da könnte man einen Block zwischen die Knie nehmen. Wenn all das unangenehm ist, kann der gesamte Katzengruß auch abgewandelt werden und auf dem Stuhl ausgeführt werden. Es ist immer wichtig, auf den eigenen Körper zu hören und nicht zu meinen „Ach, das geht schon“, sondern immer aus einer Haltung ohne Schmerzen zu starten. Also kein versteckter Stolz oder zu viel Bequemlichkeit – diese Hilfsmittel sind einfach wunderbare Begleiter.

 

 

Wir starten im Fersensitz. Das ist eine hervorragende Haltung für die Fußbeweglichkeit. Die Hände sind vor der Brust zu Namaste gefaltet – unserer Grundhaltung in allen Flows. Einatmend heben wir den Oberkörper an und – GANZ WICHTIG – schieben das Becken Richtung Bauchnabel, um nicht ins Hohlkreuz zu kommen, und gehen in eine ganz leichte Rückbeuge. Ausatmend kommen wir in die Kindeshaltung und machen uns ganz ganz klein.

 

 

Einatmend wieder nach oben strecken und ausatmend seitlich beugen. Dabei darauf achten, dass die Bewegung eher nach oben zur Decke als seitlich geht. Einatmend wieder zurück zur Mitte kommen und ausatmend zur anderen Seite dehnen.

 

 

Von dort aus wieder einatmend zur Mitte und ausatmend nach unten in den Vierfüßlerstand kommen. Über die Gelenkzentrierung habe ich hier schon einmal ausführlich gesprochen. Mach dich nun einatmend. ganz rund in deinem Oberkörper wie eine Katze. Bringe dein Becken dabei so weit wie möglich Richtung Bauchnabel. Ausatmend kommst du in ein sanftes Hohlkreuz und schiebst die Hände dabei kräftig auf die Matte.

 

 

Hebe nun einatmend deinen rechten Arm nach oben und nimm dabei den gesamten Oberkörper und deinen Kopf mit. Achte aber auch darauf, dass du nicht komplett schief wirst. Ein leichten Mitkippen des Beckens ist allerdings normal. Ausatmend fädle dichdurch deinen linken Arm durch und lege deinen Kopf ab. Du kannst den linken Arm ausstrecken, wenn es dir gut tut, du kannst ihn aber auch aufgestellt lassen.

 

 

Komm nun einatmend zurück in den Vierfüßlerstand und ausatmend in die Rutsche, d.h. du bewegst deinen Po Richtung Fersen, aber deine Arme machst du lang nach vorne und sie liegen am Boden ab. Wenn es dir mit geschlossenen Beinen schwerfällt, dannöffne die Knie wie ein V jeweils nach rechts und links, dann hast du mehr Platz und es ist auch sehr bequem. Von dort aus atmenst du noch einmal kräftig ein, kommst ein letztes Mal in eine leichte Rückbeuge und endest ausatmend erneut im Fersensitz und spürst nach.

 

 

 

Du kannst den Katzengruß ein Paar mal wiederholen, wenn es deine Knie das okay finden. Ansonsten übertreibe es nicht. Manchmal merkt man die Wirkung erst am nächsten Tag. Viel Spaß beim Ausprobieren. Hier hast du die Bilder noch als pdf. Dann kannst du sie jederzeit als Erinnerungsstütze vor deine Matte legen. Schreib mir mal in die Kommentare, ob dir der Katzengruß gefällt und ob er dir guttut. Vielleicht hast du ja auch noch weiterführende Tipps, die dir helfen, den Katzengruß gut auszuführen. Dann freue ich mich auch da von dir zu lesen.

Bilder: Canva

 

 

 

 

 

Kommentare zu: 'Yoga: Der Katzengruß'

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