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Rote Bete – Saisonales Gemüse mit Superfood-Charakter

4. Dezember 2022 | Leckereien

Die Rote Bete (manchmal auch Rote Rübe oder Rahne genannt) ist ein unscheinbares Gemüse. Und doch ist sie unglaublich gesund, vielseitig einsetzbar und vor allem auch lecker. Da es sich bei Roter Bete um ein Wintergemüse handelt, hat sie aktuell Saison und ich nehme das als Gelegenheit, um ein bisschen über dieses heimische Superfood zu schreiben.

Ein paar Fakten zur roten Rübe

Rote Bete gehört, wie z.B. Mangold und Spinat, zu der Familie der Gänsefußgewächse und kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. In der Antike brachten die Römer schließlich die damals bekannte Rübenart nach Mitteleuropa. Die Rote Bete, wie wir sie heute kennen, entstand aber erst vor ca. 200 Jahren durch Züchtungen. Angebaut wird sie u.a. auch in Deutschland.

Zwischen Ende September und März kann man frische Rote Bete in den Supermärkten kaufen. Eingelegt im Glas oder vakuumverpackt findet man sie auch ganzjährig.

Die außergewöhnliche rote Farbe des Gemüses kommt durch den Farbstoff Betanin, weswegen Roter-Bete-Saft auch oft zum Einfärben anderer Lebensmittel verwendet wird (z.B. Eis, Säfte, Süßspeisen). Doch der Farbstoff hat nicht nur ästhetische Vorteile, sondern wirkt auch entzündungshemmend und stärkt die Abwehrkräfte, da er zu den Flavonoiden (Antioxidantien) gehört.

Positive Eigenschaften von Rote Bete

Des Weiteren ist in Roter Bete der sekundäre Pflanzenstoff Betain enthalten, der u.a. das Cholesterin verringert und somit gut für Galle und Leber ist.

Rote Bete hat außerdem einen hohen Nitratgehalt, der gleich für mehrere Dinge gut ist.

Nitrat sorgt bei erwachsenen Menschen für eine Erweiterung der Blutgefäße, was zu einer Senkung des Blutdrucks führt.

So wird auch mehr Sauerstoff zu den Muskeln transportiert, was Rote Bete für Sportler:innen sehr interessant macht. Tatsächlich gibt es bereits Studien, die belegen, dass Hochleistungssportler:innen, die vor einem Wettkampf Rote-Bete-Saft getrunken hatten, bis zu 3% schneller waren als ihre Gegner:innen.

Da ich mich viel mit dem Gehirn und Alzheimerprophylaxe beschäftige, finde ich es außerdem sehr spannend, dass das Nitrat in der Roten Bete auch dafür sorgt, dass das Gehirn besser durchblutet wird. Das ermöglicht eine bessere Konzentration und beugt Demenz vor.

Weitere positive Eigenschaften von Roter Bete sind der hohe Eisengehalt und dass sie sehr kalorien- und kohlenhydratarm ist.

Bei meiner Recherche habe ich richtig Lust bekommen, beim Kochen selbst ein bisschen mit Roter Bete zu experimentieren. Wenn es dir auch so geht, kommen hier ein paar hilfreiche Tipps.

  • Rote Bete kann man sowohl roh als auch gekocht essen. Gerade wenn man aber zu Nierenproblemen neigt, sollte man beim rohen Verzehr vorsichtig sein, da die enthaltene Oxalsäure zu Nierensteinen führen kann.
  • Gekocht wird Rote Bete wie Kartoffeln. Sie braucht ca. 30-45min bis sie weich ist, das kann man auch mit einer Gabel überprüfen. Nach dem Kochen wird sie geschält.
  • Da beim Kochen allerdings viele der enthaltenen Inhaltsstoffe verloren gehen, ist es am besten die Rote Bete bei ca. 170 Grad im Ofen zu garen.
  • Am gesündesten ist Rote-Bete-Saft, den man im Supermarkt kaufen oder auch mit einem Entsafter einfach selbst herstellen kann.

Rezepte rund um Rote Bete

Rote Bete macht sich in vielen Gerichten gut. Ein Klassiker ist z.B. der Rote-Bete-Salat und die Rote-Bete-Suppe. Im Norden Deutschlands kennt man Rote Bete auch als essentiellen Bestandteil des Seefahrergerichts Labskaus.

Falls du Lust auf ein paar ausgefallenere Rezepte mit Rote Bete hast, kannst du hier gucken:

Infos zu weiteren heimischen Superfoods auf meinem Blog findest du hier.

Kennst du gute Rezepte mit Roter Bete? Teile sie gerne in den Kommentaren!

Bild für canva: @@gongerdesign von Pixabay

Kommentare zu: 'Rote Bete – Saisonales Gemüse mit Superfood-Charakter'

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